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Aufbau eines magischen Rituals

Ablauf und Aufbau eines magischen Rituals

Am Anfang eines magischen Rituals steht immer die Einstimmung:  „Sich erden“ dies bedeutet, mit der Erde in Verbindung zu stehen, die Energie in einem Kreislauf fließen zu lassen.

WICHTIG! Man sollte während des gesamten Rituals darauf achten geerdet zu bleiben! Macht man das nicht, wird die Energie die wir aufnehmen nicht mehr richtig abfließen können. Die Folge ist, dass wir förmlich „abheben“. Körperliche Folgen von mangelnder Erdung in einem Ritual können z.B. Kopfschmerzen oder Schwindel sein.

Sich zentrieren heisst seine innere Mitte zu finden durch welche die Energie fließt. Eine der bekanntesten Erdungs- und Zentrierungsübungen ist „der Baum“. Bäume symbolisieren am ehesten die Erdung, weil sie mit ihren Wurzeln tief und fest mit der Erde verankert sind.

WIE MAN SICH ERDET?

Sicherlich kennen einige von Euch die „Baum – Wurzel machen Uebung“: Stelle Dich mit gespreizten Beinen fest auf den Boden und spüre den Boden unter Dir. Dein Körper wird zu einem Baumstamm, deine Beine und Füße sind die Wurzeln. Fühle, wie sie langsam in die Erde hineinwachsen, immer tiefer. Über die Wurzeln kannst Du nun die Energie aus der Erde aufnehmen. Fühle nun, wie die Energie durch Deinen Körper fließt und ihn langsWie man ein magische Ritual vorbereitet und durchführtam erfüllt und Dich stärkt.

AUFBAU DES MAGISCHEN RITUALS
Die verschiedenen „Techniken“, die man in einem Ritual benötigt, müssen alle zuvor erlernt werden.
Dies ist ein langer Weg, d.h. dies hier ist keine Anleitung, wie man möglichst schnell einen Zauber wirkt, sondern soll nur aufzeigen, wie ein Ritual aufgebaut ist. Es kann eher als Anleitung verstanden werden „wie man sein eigenes Ritual erstellt“ bzw. soll Anfängern einen kurzen Einblick geben, wie ein Ritual ablaufen könnte.

Der Ablauf eines Rituals ist im Grunde immer gleich – man könnte auch sagen, dass jedes Ritual einen festen Rahmen hat und sich nur ein kleiner Teil innerhalb dieses Rahmens den Zielen des Rituals anpasst.

Ich baue meine Rituale immer folgendermassen auf: (was aber nicht heisst, dass man es nicht anders machen kann)

DIE VORBEREITUNG
Vor jedem Ritual steht eine spirituelle Reinigung. Die Reinigung des Körpers mit den entsprechenden dem Ritual zugehörenden Salzen sowie die Reinigung des Geistes und des Raumes durch Rauch oder durch besprenkeln mit Salz- oder Weihwasser wird empfohlen.

Zuerst bereitet man den Ritualplatz vor. Man errichtet den Altar, schmücken ihn und legt die benötigten Ritualgegenstände bereit.

Den Ritualkreis oder die vier Himmelsrichtungen markiert man, die Himmelsrichtungen kann man z.B. gemäss ihrer Zuordnung dekorieren: Wasser für den Westen, Rauch für den Osten, Erde/Blumen für den Norden und Feuer für den Süden. Oder wir dekorieren die Himmelsrichtungen mit ihren Farben, z.B. mit Blumen oder Kerzen.

Wir ziehen rituelle Kleidung an und reinigen uns nochmals.

EINEN SCHUTZKREIS HERSTELLEN
Man einen Kreis um den Altar (Kreide), zur Hilfe kann man sich den Kreis auch mit Steinen andeuten. Gemäss dem Verlauf des Sonnenstandes beginnen wir im Osten und gehen dann nach Süden nach Westen und nach Norden – ohne Unterbrechung.

Der Kreis ist sehr wichtig damit zum einen keine Energie verloren geht und zum anderen während des Rituals nichts von außen hineinkommt. Nach dem Schließen des Kreises ist es wichtig, den Kreis nicht mehr zu verlassen bzw. zu betreten bis er wieder aufgelöst wird!

ANRUFUNG IN ALLE HIMMELSRICHTUNGEN: Osten, Süden, Westen und Norden
Osten, Herrscher der Luft. Herr der Winde. Gebieter über die Kraft der Stürme. Lebensspendender Atem. Ich rufe dich in diesen Kreis.

Süden, Herrscher des Feuers. Herr der Wärme. Gebieter über die Kraft der Flammen. Wärmespendende Quelle. Ich rufe dich in diesen Kreis.

Westen, Herrscher des Wassers. Herr der Meere. Gebieter über die Kraft der Wellen. Aus Deinen Quellen trinken wir. Ich rufe dich in diesen Kreis.

Norden, Herrscher der Erde. Herr der Berge. Gebieter über die Kraft der Steine. Aus deinen Wurzeln nähren wir uns. Ich rufe dich in diesen Kreis.

Zuletzt werden die Göttinnen und Götter, Schutzgeister, Spirits welche am Ritual mitwirken sollen in den Kreis eingeladen/gerufen und dann die Altarkerzen sowie die entsprechenden Räucherungen angezündet.

DIE KRAFTPYRAMIDE AUFBAUEN
Nun kann man beginnen die Kraftpyramide aufzubauen. Das kann durch Gesänge, Summen, Mantras, Trommeln, Rufen oder durch Visualisieren erfolgen. Wenn die Kraft ihre Spitze erreicht hat, hören wir auf mit dem Gesang, Summen etc. und versuchen, die Energie zu fixieren.

DAS MAGISCHE RITUAL
Jetzt folgt das eigentliche Ritual, d.h. der individuelle Ablauf kann beginnen. Das wird vorher bereits geplant oder kann auch intuitiv geschehen. Planen sollte man allerdings immer die verwendeten „Zutaten“ (Kerzen, Öle, Pflanzen, Sonstiges und natürlich den geeigneten Zeitpunkt dazu dienen die Korrespondenztabellen. An dieser Stelle beginnen wir mit der eigentlichen magischen Arbeit, dem visualisieren. Wir senden nun die Energie an ihr vorbestimmtes Ziel

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DIE BEENDUNG DES RITUALS
Wir verabschieden alle zum Ritual gerufenen Spirits und danken ihnen für ihre Teilnahme. Auch den vier Himmelsrichtungen danken wir in umgekehrter Reihenfolge und verabschieden sie.

Zu guter letzt lösen wir den Kreis auf, indem wir entgegen dem Uhrzeigersinn den Kreis abschreiten und dabei sagen „ich löse diesen Kreis“.