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Voodoo…

Voodoo - Kartenlegen KlaraVoodoo [ˈvuːduː], auch VodunVoudou oder Wodu, ist eine überwiegendkreolische Religion, die in Haiti und anderen Teilen Amerikas und in Afrika beheimatet ist. Die Religion ist in westlichen Ländern vor allem durch Opfer darbringungen und Praktizierung von weißer und schwarzer Magie bekannt. Durch die Sklaverei kam der Glaube von Westafrika auf die Westindischen Inseln, wobei Elemente anderer Religionen aufgenommen wurden. Weltweit hat Voodoo etwa 60 Millionen Anhänger. Quelle: Wikipedia

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Was ist Voodoo und wie funktioniert das??

Vielfach wird die Loa als  „Voodoogötter“ bezeichnet. Allerdings gibt es im Voodoo Kult nur einen „Gott“ sein Name ist:  „Bon Dieu“ (Guter Gott).

Er ist der universelle Ursprung und Schöpfer und ist für die Menschen nahezu unerreichbar. Deshalb wird er von den Voodooisten auch nicht direkt angebetet (oder angejammert). Loa sind genau genommen keine Götter, sondern hoch entwickelte Geistwesen und stellt das Bindeglied zwischen Bon Dieu und den Menschen dar.

Eine Voodoogemeinde wird „Société“ genannt und unterscheidet sich in der Regel immer von anderen Sociétés. Der Grund dafür ist das Fehlen von offiziellen Schriften dieser Religion. Die meisten Sociétés leben ihren Kult im verborgenen aus.

An der Spitze einer solchen Société steht der Houngan (Voodoopriester) bzw. die Mambo (Voodoopriesterin).Die Hauptaufgabe der Priester ist die rituelle Kontakt-aufnahme mit der Loa.

In dem heute auch in Europa propagierten Voodoo fügen sich die aus dem schwarzen Amerika importierten Vorstellungen und Praktiken den Anforderungen des modernen Esoterikmarktes.

Der „Kunde“ sucht möglichst rasche und sichtbare Erfüllung seiner oft sehr materiellen oder doch sehr persönlichen Wünsche. Im zeitgenössischen europäischen Voodoo ist Voodoo fast ausschliesslich konkret angewandte Magie.

Trotz dieser fast unüberschaubaren Vielfalt des Voodoo lassen sich drei Aspekte erkennen, die für die meisten Formen des Voodoo bezeichnend sind.

1. Noch immer haftet am Voodoo der Geruch der Sklaven-Spiritualität, ja sogar der verbotenen Protestreligion. Voodoo ist „geheim“, verrucht, „verboten“, nur denen zugänglich, die sich vor „primitiven“ Erfahrungen und Gottheiten nicht fürchten.

2. Voodoo denkt animistisch-dämonistisch. Die Welt ist voller positiver und negativer göttlicher und halbgöttlicher Wesenheiten. Die sichtbare Welt der Menschen und die unsichtbare der Geistwesen sind nur durch die dünne Wand des Alltagsbewusstseins getrennt. In der – meist durch Trommeln initiierten – Ekstase bricht diese Wand ein und die geistigen Wesenheiten nehmen von den Medien, Besitz. Diese göttlichen Wesenheiten sind zum Teil heilsame Schutzgottheiten, zum Teil wilde und gefährliche Kräfte. Mit beiden richtig umzugehen ist die Kunst, die in der Regel allein der erfahrene Priester resp. die Priesterin beherrscht.

3. Voodoo als praktische Lebenshilfe sucht und findet für alle Probleme des menschlichen Alltags magische Lösungen. Heilungen, Liebeszauber, Schadenzauber, Schutzzauber – in der Welt der Voodoo-Magie ist nichts unmöglich. (Sehr beliebt sind auch in Europa Voodoo-Puppen: Ein Feind wird durch Nadelstiche an der entsprechenden Stelle der Puppe magisch zm Leiden verurteilt oder ins Jenseits befördert.)

Diese magischen Versprechen macht Voodoo vor allem für bedrängte Menschen äusserst attraktiv. Die Ohnmacht des eigenen Alltags verbindet sich fast unauflösbar mit den Allmachtsvorstellungen der Voodoo-Magie.

Quellen: Bokor Marco, Papa Shanga, relinfo